Der Handball-Bezirksligist gewann gestern Abend das Spitzenspiel gegen den TV Borken deutlich mit 34:26 Toren
Dingden (bri). Handball-Bezirksligist BW Dingden bleibt in Sachen Titelkampf weiter ganz dick im Geschäft. Die Mannschaft von Trainer Detlef Ewig setzte sich gestern im Spitzenspiel beim bisherigen Tabellenzweiten TV Borken mit 34:26 (11:10) durch und liegt weiter zwei Punkte hinter dem TuS Lintfort, dessen kampfloser Sieg gegen MTV Rheinwacht Dinslaken III am vergangenen Wochenende auch noch bestätigt werden muss. „In Lintfort kommt es in der nächsten Woche nun zum Topspiel. Wenn wir das gewinnen, haben wir alle Trümpfe in der Hand, weil wir im Vergleich zu Lintfort das vermeintlich leichtere Restprogramm haben“, sagte gestern Dingdens Mannschaftssprecher Jörg Laufenburg.
Nach ausgeglichener ersten Halbzeit konnte sich gestern Abend in der Halle am Mumbecker Bach auch nach dem Seitenwechsel keine Mannschaft ab. Nach zehn Minuten gelang es BW Dingden allerdings, sich eine 20:17 Führung zu erspielen. „Danach hat Borken die Deckung umgestellt und zwei Spieler vorgezogen. Das hat nicht funktioniert, aber für uns war das natürlich gut", sagte Laufenburg. Besonders das Duo Tobias Weidemann und Bastian Scheper profitierten und warfen ein Tor nach dem anderen. „Insgesamt war es aber eine hervorragende Mannschaftsleistung", sagte Laufenburg.
SV Blau-Weiß Dingden: Bußkamp, Naberhaus, Laufenburg (1), van der Linde (8), Vehns (5), van Stegen (3/1), Belting (1), Schmitz (4), Brauer (2), Weidemann (4), Scheper (6). Trainer: Ewig
Moers/Dingden (cw) Einen Arbeitssieg fuhren die Handballer des SV BW Dingden im Bezirksligaverfolgerduell beim Moerser SC ein. Mit 26:23 (12:11) entführten die von Detlef Ewig trainierten Dingdener zwei wichtige Punkte und freuen sich nun auf die beiden Endspiele gegen TV Borken und Tus Lintfort. „Es war ein spannendes, aber nicht hochklassiges Spiel“, resümierte BWD-Sprecher Rainer Tersek, der sich aber über die Punkte natürlich sehr freut. In der ersten Halbzeit hat Dingden es verpasst, entscheidend davon zu ziehen. Zu viele „100 Prozentige“ wurden ausgelassen und so blieb der Moerser SC, der sich ebenfalls noch Aufstiegschancen ausrechnete, diese aber nun begraben kann, auf Tuchfühlung. Prägend für das Dingdener Angriffsspiel waren Ludger Brauer (5 Tore) und Tobias Vehns (3). In der zweiten Halbzeit entsteht ein ähnliches Bild. Durch individuelle, technische Fehler schafft es Moers den Abstand gering zu halten und so ist es BWD-Akteur Rene Schmitz, der in der 57. Minute einen seiner Sieben Treffer zum wichtigen 24:23 markiert. Durch eine offensive Deckung des Gastgebers kann die Ewig-Sieben das Ergebnis noch auf 26:23 hochschrauben. „Das Ergebnis war schon etwas zu hoch. Aber wir waren das bessere Team und gehen deswegen mit großer Vorfreude in die bevorstehenden Aufgaben. Schließlich können wir nichts verlieren, sondern nur gewinnen“, so Tersek nach dem Spiel mit Blick auf die kommenden Spitzenspiele. Dass sie nichts verlieren können ist darauf bezogen, dass es von Vereinsseite keinen Aufstiegsdruck gibt. Die Mannschaft kann befreit aufspielen.
Bußkamp, Narberhaus - Schmitz (7 Tore), Schmänk (1), Vehns (3), van Stegen (5), Christian Daniels, Brauer (5), Weidemann (3), van der Linde (2), Belting, Scheper, Björn Tepasse,
Handball-Bezirksligist BW Dingden ist die Wiedergutmachung für die Hinrunden-Niederlage gegen den SV Schermbeck II gelungen. Gestern Abend setzte sich die Mannschaft verdient mit 28:22 (12:10) durch. Beim Saisonauftakt hatten die Blau-Weißen in Schermbeck noch überraschend mit 20:24 den Kürzeren gezogen. "Wir waren alle heiß auf dieses Spiel und freuen uns jetzt, dass uns ein guter Start in die zweite Saisonhälfte gelungen ist", sagte BWD-Akteur Jörg Laufenburg im Anschluss an die Partie.
"Wir waren körperlich unterlegen. Außerdem haben nur zwei Spieler mehr als drei Treffer erzielt. Das ist gegen eine solche Mannschaft zu wenig", meinte SVS-Trainer Thomas Keysers. In der ersten Halbzeit verlief die Partie noch weitestgehend ausgeglichen. Erst kurz vor der Pause konnte sich der Gastgeber leicht absetzen. In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs ging BW Dingden dann vor allem im Angriff entschlossener zu Werke und setzte sich auf fünf Tore ab. Die Gäste versuchten zwar noch kurzzeitig dagegen zu halten, mussten jedoch schon bald erkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach zu stark war. "Wir haben die Fehler, die wir vor der Halbzeit gemacht haben, abgestellt. Das war der Schlüssel zum Erfolg", erklärte Laufenburg. Der SV Schermbeck II muss nun am Donnerstag schon wieder ran. Er trifft im Nachholspiel um 19 Uhr in eigener Halle auf den TV Kapellen II.
BW Dingden: Narberhaus, Bußkamp – Tepasse, Daniels, van Stegen (3/2), Laufenburg (1), Schmänk (5), Schmitz (7), Vehns (3), Weidemann (4), Brauer (2), van der Linde (4).